Wettermigration

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… ich zähle ja schon seit einigen Jahren zu der vielschichtigen Gruppe der Flüchtlinge. In Teilzeit sozusagen. Mein Migrationshintergrund ist die norddeutsche Tiefebene und der Grund für meine alljährliche Wanderungsbewegung ist das Wetter daselbst im Winter. Den Zugvögeln gleich zieht es mich Ende September gen Süden, um mit dem nahenden Frühling Ende März wieder in den heimischen Norden zurückzukehren.

Die erste Hälfte meines Winterhalbjahres auf den Kanaren ist vorüber. Zeit also, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Schon länger meinen Blog besuchenden Lesern wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich mich ganz im Gegensatz zum Vorjahr noch nicht über schlechtes Wetter auf Teneriffa beklagt habe.

Das letzte Winterhalbjahr (Okt. – Mrz. ´14/´15) war eine einzige Katastrophe – zu kalt, zu nass, zu stürmisch. Es war laut spanischem Wetteramt AEMET das schlechteste Winterhalbjahr seit mehr als 20 Jahren. Auch die hier schon lange lebenden Residenten bestätigten dies. Öfter war ich drauf und dran, Teneriffa ad acta zu legen und für künftige Überwinterungen eine Insel in der Karibik anzupeilen. Letztlich bekam „Tene“ dennoch eine ultimative Chance.

Ich habe es nicht bereut. In diesem Winterhalbjahr gibt es bislang nichts zu meckern: Wärme und Sonne selbst im Norden der Insel satt. Einfach herrlich. Das muss auch mal gesagt werden.

(Foto: © eigenes Foto)
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Über Taupunkt von BlogBimmel

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7 Antworten zu Wettermigration

  1. sternchenschnuppe schreibt:

    Das ist schön, ich hoffe das Wetter hält sich und ich bekomme auch noch etwas davon zu spüren , leider dieses Jahr nur von Februar bis Mitte März . Kam so einiges dazwischen und so mußte ich verschieben und habe hier ganz viel gefroren. Liebe grüße Sternchen..

  2. 🔆Sigrid🔆 schreibt:

    Ja, dass Teneriffa auch „anders“ sein kann, erlebten wir im November 12 als wir die Insel das erste Mal besuchten. Nicht nur, dass eine Landung unmöglich war und der Pilot das Flugzeug kurz vor der Landung wieder hochzog und nach Cran Canaria flog, nein, auch nach der Landung und einer Woche Teneriffa in einer Ferienwohnung in Punta Brava erlebten wir die Insel hauptsächlich bewölkt, regnerisch bis Sturzbäche von Regen, auf den Straßen Schlammströme aus den Plantagen usw. Vorher waren wir zweimal auf G.C. gewesen und ein wenig enttäuscht, aber die Schönheit der Insel, die wir trotzdem spürten, veranlasste uns im September 15 einen neuen Anlauf zu wagen und tatsächlich, es war wunderschön und wir konnten alle Pläne für die 14 Tage in die Tat umsetzen, wie in meiner Kategorie „Reiseberichte“ leicht nachzulesen ist. Freut mich für dich, dass du eine schöne „Wintersaison“ auf Teneriffa erleben darfst. LG ☼Sigrid☼

  3. Vera Komnig schreibt:

    So schön.Ich möchte auch sehr gern in wärmeren Gefilden den dunklen Winter verbringen…wer weiss, vielleicht wird sich das einmal realisieren. Liebe Grüße in dein warmes Land 🙂

  4. rose1711 schreibt:

    Ich kenne nur den Süden der Insel … von einem Urlaub her, der mich aber nicht so recht angesprochen hat. Mir war es zu heiß, obwohl es Anfang November war, und die Landschaft fand ich zu wüstenmäßig. Bei einem Ausflug in den Norden war ich dann doch überrascht von der Gegend, von der Vielseitigkeit der Natur dort… aber es war halt nur ein Tagesausflug. Liebe Grüße aus dem kalten Hamburg!

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